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Kurzbeiträge


"Repräsentative" Großstudien

Zwei Studien aus den Jahren 2009/10 wollten dem Wandermarkt endlich Sicherheit geben: Die "erste bundesweite repräsentative Studie zum Wandern" des Deutschen Wanderverbandes und die "erste repräsentative Studie zum deutschen Wandertourismus" der Marktforschungsfirma Trendscope. Unabhängig davon, welche von den beiden Newcomern auf dem Gebiet der Wanderdemoskopie denn nun wirklich die erste ist, stellt sich die Frage: Was bringen sie wirklich Neues und wie verändert sich damit unser Bild vom Wandern? Zur Beantwortung dieser Frage werden u.a auch Befunde der einschlägigen Marktforschung sowie die Profilstudien Wandern herangezogen.

Obgleich den beiden neuen Studien das Stichwort "Repräsentativität" so wichtig ist, zeigt sich bei genauerem Hinsehen, das auch sie damit Probleme haben. Denn erstens sind auch "repräsentative" Befunde nicht unwesentlich von den ihnen gesetzten Rahmenvorgaben abhängig, und zweitens gibt es nicht nur ein Form der Repräsentativität.


Wandern im Premiumland

Das Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland wurde 2009 durch eine Sondererhebung zum "Branchenthema Wandern" mit 615 Vorort-Befragten ergänzt. Als erstes Bundesland ist das Saarland weitgehend von Premiumwanderwegen geprägt. Tatsächlich fanden die Befragungen ebenso wie die zur Teilstichprobe Saarland der "Profilstudie Wandern '08" ausschließlich an solchen Wegen statt. Als potenzielles Zukunftsszenario des gesamtdeutschen Wandertourismus werden die Befunde beider Studien in der Rubrik Spitzenwanderwege vorgestellt.

So hat es angefangen

Die Wandermoderne hat mehr oder weniger unbemerkt vor etwa zwei Jahrzehnten begonnen. Wie sah es damals in Deutschlands Wanderszene aus?


Studien

Pionierstudie

Ein pionierhaftes Profil der deutschen Wanderszene aus der Mitte der 90er Jahre im deskriptiven Stil:


Kontakt: Redaktion wanderforschung.de