Bekanntheit allein reicht nicht: Spitzenwanderwege sollten vor allem ganz besondere Wandererlebnisse bieten. Ein Art Garantie dafür bieten die neuen, konsequent auf die Wünsche des modernen Wanderers abgestimmten Zertifikate für "Prädikatswege". Wie sie entstehen und zertifiziert werden, das erfährt man höchst amüsant und hautnah in Manuel Andracks neuem Buch "Das neue Wandern". Eine kritische Anmerkung dazu findet sich in der Rubrik Streitbares
Wanderzertifikate in der Publikumsresonanz
Allerorten werden Prädikatswanderwege geplant und "ausgezeichnet". Wird das von den Wanderern überhaupt wahrgenommen? Kann das Tourismusmarketing davon profiteren?Realutopie
Es existiert bereits: Ein ganzes (wenn auch kleines) Bundesland, dessen Wanderinfrastruktur maßgeblich von Premiumwegen geprägt ist. Was hat das für Folgen?Rennsteig im Test
Der Rennsteig ist nach wie vor der bekannteste deutsche Wanderweg. Jeder Wanderer, der auf sich hält, war schon einmal dort. Hält er, was er verspricht? Wer ist heute dort anzutreffen?Das Deutsche Wandersiegel
In enger Verflechtung miteinander entwickelt, haben der "Rothaarsteig" (Projektstart 1997, Eröffnung 2001), die "Profilstudien Wandern" (erste Studie 1998, seither laufend) und das "Deutsche Wandersiegel" (Entwicklungsbeginn 1999, Ersteinsatz 2001) eine kräftige Initialzündung für die Modernisierung des Wanderns und speziell der deutschen Wanderwege gegeben. Worum es dabei vorrangig ging und weiterhin geht, zeigt eine Übersicht der aktuellen Zertifikatskriterien des Wandersiegels.Grundlagenstudie "Wanderbares Deutschland"
Bereits ein Jahr nach dem erfolgreichen Ersteinsatz des Wandersiegels erhielt die Marburger Wanderwerkstatt vom Deutschen Wanderverband den Auftrag, im Rahmen einer Grundlagenstudie zum Projekt "Wanderbaren Deutschland" Gütekriterien für Wanderwege, wanderfreundliche Gastgeber und Wanderprospekte zu entwickeln. Ein zeitgenössischer Kommentar verdeutlicht die Ziele.Kontakt: Redaktion wanderforschung.de
Qualitätszertifikate als Dachmarken?